|
Die Soziale Angststörung (SAS) gehört zu den häufigsten und gleichzeitig
am wenigsten beachteten Angststörungen. In Europa und den USA gilt sie als
dritthäufigste psychische Störung hinter Depression und Alkoholabhängigkeit.
Diese Störung wird oft übersehen,und Betroffene kommen erst wegen
Folgeerkrankungen wie Depression und Sucht in Behandlung, nachdem
sie psychosozial bereits massiv eingeschränkt sind.
Dieses aktuelle wirtschafts-, sozial- und gesellschaftspolitisch relevante Tabuthema
haben wir aufgegriffen und gehen es auf etwas andere Weise an mit der kreativen
Darstellungs- und Kommunikationsform des Forumtheaters nach Augusto Boal.
Das interaktive Theaterstück «Herzrasen» soll eine persönliche und nachhaltige
Auseinandersetzung mit dem Thema in Gang bringen und Betroffene, deren
Angehörige, Mitarbeitende auf allen Stufen in Unternehmungen, Lehrende und
Lernende in entsprechenden Ausbildungsstätten und die breite Öffentlichkeit
nachhaltig über Wesen, Massnahmen und Chancen dieser Krankheit informieren.
|