Die von dieser Krankheit Betroffenen fühlen sich ausgegrenzt,
denn sie erfahren, meistens aus Unkenntnis der Sachlage, Unverständnis, Ablehnung und Stigmatisierung. Oft sind
Familienangehörige, FreundInnen und ArbeitskollegInnen
durch die emotionalen Veränderungen der Betroffenen
überfordert und laufen deshalb Gefahr, ängstlich-
verunsichert oder kritisch-zurückweisend auf
das depressive Verhalten zu reagieren.
Im Stück «Mittendrin und voll im Nebel» hat der Zuschauer
die Gelegenheit sich einzubringen, nach seinem Gusto
Veränderungen vorzuschlagen und diese auch gleich spielerisch
zu erproben. Mit subtilen Mitteln versucht das Stück Ansätze für
ein anderes Verhalten gegenüber den Betroffenen zu finden.
Die Produktion richtet sich an Institutionen, Ausbildungszentren, Unternehmen, Ausbildungsstätten sozialer und medizinischer
Berufe, Angehörige Betroffener und die breite Öffentlichkeit.